Bewaffnete Konflikte, politische Krisen und die Zunahme autoritärer Regime gefährden die akademische Freiheit
Bericht des internationalen Netzwerks ,,Scholars at Risk" veröffentlicht / Freie Universität Berlin besorgt über die Entwicklung. Einem neuen Bericht des internationalen Netzwerks ,,Scholars at Risk" (SAR) zufolge kam es im vergangenen Jahr in 65 Ländern zu insgesamt 391 Angriffen auf Hochschulgehörige. Bewaffnete Konflikte und politische Krisen, etwa der Krieg in der Ukraine, hätten im Zeitraum vom 1. September 2021 bis 31. August 2022 den akademischen Forschungsund Lehrbetrieb sowie Hochschulgemeinschaften insgesamt gefährdet. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse am Donnerstag, 10. November, in dem Bericht ,,Free to think". Darin gibt SAR einen Überblick über Angriffe auf Wissenschaftseinrichtungen und Forschende international. Ziel ist es, öffentlich auf die Gefährdung der akademischen Freiheit aufmerksam zu machen und Hochschulen dazu zu bewegen, sich aktiv für akademische Freiheit weltweit einzusetzen. Das Netzwerk SAR ermöglicht es Forschenden aus Krisengebieten oder repressiven Staaten, im Rahmen eines Gastaufenthalts an einer Mitgliedshochschule des Netzwerks ihre Arbeit im Ausland fortzusetzen.

