Automatische Manöver- und Sturzerkennung für Motorrad-Testfahrten auf Prüfgeländen

Abschluss des Förderprojekts SiMT unter Beteiligung des Instituts für Regelungstechnik und des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH. Bevor neu entwickelte Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten für den öffentlichen Straßenverkehr freigegeben werden, werden diese häufig auf speziellen Testgeländen erprobt. Dabei sind insbesondere Motorrad-Testfahrerinnen und -fahrer einem erheblichen Unfallrisiko ausgesetzt. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekts SiMT war die erstmalige Entwicklung eines umfassenden Prüfgelände-Sicherheitssystems auch für Motorräder. Für Pkw und Lkw gibt es solche Systeme bereits und zeigen, wie die Sicherheit dort signifikant erhöht werden konnte. Seitens der RWTH waren das Institut für Regelungstechnik, kurz IRT, von Dirk Abel und das Institut für Kraftfahrzeuge, kurz ika, von Lutz Eckstein in das Projekt eingebunden: Das IRT entwickelte Methoden zur Lokalisierung und Fahrzustandsschätzung und das ika ein motorradspezifisches Human Machine Interface. Das Projekt wurde von der Firma mm-lab GmbH koordiniert, welche Methoden zur Detektion von Fahrmanövern und sicherheitsrelevanten Situation entwickelt und die Einzelkomponenten in das motorradspezifische Prüfgelände-Sicherheitssystem integriert.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience