Konsortium unter Führung der Universität Stuttgart stellt Handlungsempfehlungen zur Senkung des Energie- und Rohstoffverbrauchs vor
Konsortium unter Führung der Universität Stuttgart stellt Handlungsempfehlungen zur Senkung des Energie- und Rohstoffverbrauchs vor Ob Firmen, Kommunen oder Hochschulen: Zu fast jeder größeren Einheit in Deutschland gehört auch ein Rechenzentrum. Doch die ,,Herzkammern" der digitalen Infrastruktur verbrauchen Jahr um Jahr mehr Energie und Rohstoffe. Wie man Rechenzentren nachhaltiger machen kann, untersuchte ein Konsortium aus Forschung, Industrie und Wirtschaft unter der Leitung des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart. Im Rahmen eines Thementages beim Projektpartner Zentrum für Sonnenenergieund Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart wurden die Ergebnisse vorgestellt. Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten, durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekts ,,EcoRZ" nahm das Konsortium Rechenzentren in Baden-Württemberg unter die Lupe, erfasste den Stand der Infrastruktur und ermittelte Potentiale zur Steigerung der Energieeffizienz, des Einsatzes Erneuerbarer Energien und des sparsamen Rohstoffeinsatzes. Zudem wurden die möglichen Beiträge von Rechenzentren zur Flexibilisierung des Energiesystems analysiert und Indikatoren für die ökologische, soziale und wirtschaftliche Bewertung der Nachhaltigkeit von Rechenzentren entwickelt. In seiner Eröffnungsrede des Thementags begrüßte der Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Helmfried Meinel, dass das Forschungskonsortium Beispiele aufzeigt, wie eine nachhaltige digitale Transformation gelingen kann: ,,Nachhaltige Rechenzentren können damit zukünftig vielleicht sogar zu einem Leuchtturm der Digitalisierung in Baden-Württemberg werden", so Meinel.
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