Abwärme wird durch Geothermie ersetzt
RWTH-Professor Peter Kukla leitet den Aufbau des Fraunhofer IEG am Standort Aachen. Die Transformation der Energieversorgung von den großen zentralen Strukturen der Braunund Steinkohleverbrennung auf dezentrale und klimaneutrale Systeme bedeuten große Herausforderungen. Die Entscheidung für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung führt in den betroffenen Regionen zu einem strukturellen Wandel und der Frage nach alternativen Energiequellen. Die RWTH Aachen und das Anfang 2020 gegründete Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG forschen gemeinsam an der Erkundung und nachhaltigen Nutzung von Georessourcen. Neben der Integration des Internationalen Geothermiezentrums Bochum (GZB) in die Fraunhofer-Gesellschaft und dem Aufbau weiterer Institutsteile in Cottbus und Jülich forscht das Fraunhofer IEG zudem an den Außenstellen in Aachen/Weisweiler und Zittau. Die Standorte schlagen eine Brücke zwischen den vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen im Westen und Osten Deutschlands. Dazu wurde Professor Peter Kukla, Leiter des Geologischen Instituts und Dekan der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH, die Verantwortung für den Aufbau des Standortes Aachen mit den Abteilungen für Georessourcen und für Speichertechnologien übertragen.



