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Eberhard Karls Universität Tübingen


Ergebnisse 121 - 140 von 540.


Paläontologie - Biowissenschaften - 08.09.2022
Bislang unbekannte Dinosaurier-Art in Südwestdeutschland identifiziert
Bislang unbekannte Dinosaurier-Art in Südwestdeutschland identifiziert
Paläontologen des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben eine bislang unbekannte Dinosaurier-Gattung und -Art entdeckt. Tuebingosaurus maierfritzorum lebte vor etwa 203 bis 211 Millionen Jahren im Bereich der heutigen Schwäbischen Alb und war ein Pflanzenfresser.

Biowissenschaften - Paläontologie - 05.09.2022
Was Fossilien über die Kreuzung früher Menschen verraten
Was Fossilien über die Kreuzung früher Menschen verraten
Viele heutige Menschen tragen einen kleinen Anteil an Neandertaler-DNA in ihren Genen, was darauf hindeutet, dass die Vermischung mit anderen Abstammungslinien früherer Menschenformen eine wichtige Rolle in der Evolution unserer Spezies spielte. Paläogenetische Beweise legen nahe, dass es mehrfach zu Kreuzungen mit Neandertalern und anderen früheren Gruppen kam: Die Geschichte unserer Art ähnelt eher einem Netzwerk oder vielverzweigtem Strom als einem Baum.

Biowissenschaften - Gesundheit - 30.08.2022
Wie Wertvorstellungen unsere Wahrnehmung beeinflussen
Wie Wertvorstellungen unsere Wahrnehmung beeinflussen
Für uns Menschen erscheint das, was wir sehen, ein unkomplizierter Vorgang zu sein. Tatsächlich aber sind die hierfür zugrunde liegenden Berechnungen unseres Gehirns Überraschend komplex. Eine aufschlussreiche Möglichkeit, Wahrnehmungsprozesse wissenschaftlich näher zu untersuchen, besteht zum Beispiel darin, Testpersonen visuellen Reizen auszusetzen, die ihnen nicht eindeutig interpretierbar erscheinen.

Gesundheit - 18.08.2022
Wenn glatten Muskelzellen die Kraft fehlt
Wenn glatten Muskelzellen die Kraft fehlt
Das Herz pumpt Blut durch das Gefäßsystem und versorgt die Zellen mit Sauerstoff und Energie. Die Feinregulierung des Blutflusses Übernehmen glatte Muskelzellen in den Gefäßen. Wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllen können, kann es zu Fehlbildungen und Erweiterungen des Blutgefäßsystems kommen. Das hat ein Forschungsteam unter der Leitung von Alfred Nordheim vom Interfakultären Institut für Zellbiologie der Universität Tübingen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Tübingen, Münster und dem schwedischen Uppsala im Tierversuch herausgefunden.

Umwelt - Biowissenschaften - 09.08.2022
Als der Wald die Affen verließ
Als der Wald die Affen verließ
Ein internationales Forschungsteam mit Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und der von ihm betreuten Doktorandin Sophie G. Habinger hat im Rahmen des Kooperationsprojektes EVEPRIMASIA der Universitäten Tübingen und Poitiers (Frankreich) den Lebensraum von Orang-Utan-Vorfahren im heutigen Myanmar rekonstruiert.

Umwelt - Paläontologie - 13.07.2022
Marder, Vielfraße, Stinktiere und Rote Pandas: Hammerschmiede war ein Paradies für kleine Raubtiere
Marder, Vielfraße, Stinktiere und Rote Pandas: Hammerschmiede war ein Paradies für kleine Raubtiere
Mindestens 20 Arten kleiner Raubtiere lebten vor 11,5 Millionen Jahren im heutigen Allgäu: Dies hat ein internationales Forschungsteam bei der Untersuchung von Fossilien aus der Fundstelle Hammerschmiede in Bayern nachgewiesen. Der Ort steht seit 2019 im Interesse der Forschung, weil dort der bereits aufrechtgehende Menschenaffe Danuvius guggenmosi , genannt Udo, entdeckt wurde.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.07.2022
Aus den Augen, schnell aus dem Sinn
Aus den Augen, schnell aus dem Sinn
Unser Sehvermögen ist im Bereich der Sehgrube (lat. Fovea centralis ) am schärfsten. Paradoxerweise können wir diesen Teil des Gesichtsfeldes extrem schlecht aus dem Kurzzeitgedächtnis abrufen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Ziad Hafed und seinem Team vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und dem Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen.

Geschichte & Archeologie - Umwelt - 06.07.2022
Frühe Steinwerkzeuge waren keine Raketenwissenschaft
Frühe Steinwerkzeuge waren keine Raketenwissenschaft
Steinwerkzeuge aus archäologischen Ausgrabungen - einige bis zu 2,6 Millionen Jahre alt - gelten Vielen als Beleg für den Beginn der menschlichen Kultur in der Evolution. Aber zeigen sie tatsächlich, dass unsere Vorfahren bereits zu diesem Zeitpunkt geistig und kulturell zu Menschen wurden? Diese herkömmliche Interpretation haben Dr. Claudio Tennie und William Snyder aus der Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen in einem vom Europäischen Forschungsrat (ERC) finanzierten Forschungsprojekt Überprüft.

Gesundheit - Biowissenschaften - 15.06.2022
Eiweißveränderungen im Nervenwasser zeigen Entzündungsprozesse im Gehirn an
Alzheimer, Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen gehen mit Entzündungsprozessen im Gehirn einher. Tübinger Forschenden ist es gelungen, eine Gruppe von Eiweißen im Hirnwasser zu identifizieren, die Rückschlüsse auf solche Entzündungsvorgänge geben könnten. Als sogenannte Biomarker könnten diese Eiweiße künftig helfen, Krankheitsprozesse besser zu verstehen und die Wirkung potenzieller Medikamente gegen diese Entzündungen zu testen.

Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 15.06.2022
Ursprung des Schwarzen Todes identifiziert
Ursprung des Schwarzen Todes identifiziert
Der Schwarze Tod, die größte Pandemie in der Menschheitsgeschichte, wurde durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht und wütete in Europa zwischen 1346 und 1353. Er hatte immense demografische und gesellschaftliche Auswirkungen, doch seine Ursprünge sind seit langem ein Rätsel.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 09.06.2022
Das prähistorische Wallacea - ein genetischer Schmelztiegel menschlicher Abstammungslinien
Das prähistorische Wallacea - ein genetischer Schmelztiegel menschlicher Abstammungslinien
Die Inseln Wallaceas im heutigen Ostindonesien wurden bereits vor langer Zeit von modernen Menschen besiedelt. Vor allem austronesisch sprechende Gruppen hinterließen bei ihrer Ausbreitung über den Seeweg nach Ozeanien archäologische Spuren ihres jungsteinzeitlichen Lebensstils und eine genetische Prägung, die noch bei heutigen Menschen in Ostindonesien nachweisbar ist.

Paläontologie - 07.06.2022
Europäische Geckos haben eine lange Geschichte
Europäische Geckos haben eine lange Geschichte
Geckos lebten bereits vor 47 Millionen Jahren in Europa. Das ergab die Untersuchung eines nahezu vollständigen fossilen Geckoschädels aus dem früheren Braunkohleabbaugebiet Geiseltal in Sachsen-Anhalt. Andrea Villa vom Katalanischen Institut für Paläontologie Miquel Crusafont in Barcelona und des Biogeologen Dr. Márton Rabi von der Universität Tübingen und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.05.2022
Wie Eindringlinge die Abbaumaschinerie der Pflanzenzelle ausschalten
Wie Eindringlinge die Abbaumaschinerie der Pflanzenzelle ausschalten
Krankheitserregende Bakterien in Pflanzen können deren Abwehr lahmlegen und so der Auflösung durch die Pflanzenzelle, der sogenannten Xenophagie, entgehen. Ein ähnlicher Mechanismus, über den Bakterien die Fressmaschinerie der Immunabwehr Überwinden, ist von tierischen und menschlichen Zellen bekannt.

Geschichte & Archeologie - 30.05.2022
3400 Jahre alte Stadt aus dem Tigris aufgetaucht
3400 Jahre alte Stadt aus dem Tigris aufgetaucht
Ein Team aus deutschen und kurdischen Archäologinnen und Archäologen hat am Tigris eine 3400 Jahre alte Stadt aus der Zeit des Mittani-Reichs freigelegt, die aus dem Wasser des Mosul-Stausees aufgetaucht war. Ermöglicht wurde dies, weil der Wasserspiegel des Sees aufgrund extremer Trockenheit im Irak rapide abgesunken war.

Paläontologie - 19.05.2022
Neue Krokodilart lebte vor 39 Millionen Jahren in Asien
Neue Krokodilart lebte vor 39 Millionen Jahren in Asien
Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben in Vietnam die Fossilien einer bisher unbekannten Krokodilart identifiziert. Das knapp vier Meter lange, fast vollständig erhaltene Skelett aus der Fundstelle Na Duong gehört zu den langschnäuzigen Krokodilen aus der Verwandtschaft der Sundagaviale.

Paläontologie - 18.05.2022
Unerwartete Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der frühen Hirschferkel
Unerwartete Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der frühen Hirschferkel
Hirschferkel gehören zu den kleinsten Wiederkäuern der Welt. Sie leben heute in den Tropen Afrikas und Asiens und sind kaum größer als Hasen. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äußerlich nur wenig. Das war vor rund elf Millionen Jahren anders: Josephina Hartung und Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen stießen bei der Untersuchung zweier fossiler Hirschferkelschädel aus der Tongrube Hammerschmiede im Allgäu auf einen bisher unbekannten Geschlechtsunterschied.

Geschichte & Archeologie - 17.05.2022
Spektakuläre Deckengemälde im Tempel von Esna entdeckt
Spektakuläre Deckengemälde im Tempel von Esna entdeckt
Deutsche und ägyptische Forscher haben im Tempel von Esna in Oberägypten eine Serie farbenprächtiger Deckenbilder freigelegt. Wie Professor Christian Leitz von der Universität Tübingen berichtete, handelt es sich bei den reliefartig ausgeführten Bildern des mittleren Deckenabschnitts um insgesamt 46 Darstellungen der oberägyptischen Kronengöttin Nechbet sowie der unterägyptischen Kronengöttin Wadjet.

Physik - Astronomie & Weltraum - 11.05.2022
Explosion auf einem Weißen Zwerg direkt beobachtet
Explosion auf einem Weißen Zwerg direkt beobachtet
Wenn Sterne wie unsere Sonne ihren Brennstoff verbraucht haben, schrumpfen sie zu Weißen Zwergen. Manchmal zucken solche Objekte in einer superheißen Explosion noch einmal auf und produzieren einen Feuerball aus Röntgenstrahlung. Einen solchen Ausbruch im Röntgenlicht konnte ein Forschungsteam aus verschiedenen unter Führung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jetzt zum ersten Mal direkt beobachten, Tübinger Wissenschaftler waren an dem Projekt beteiligt.

Umwelt - 28.04.2022
Frühblüher eine Woche früher dran als vor hundert Jahren
Frühblüher eine Woche früher dran als vor hundert Jahren
Frühblühende Pflanzen in den europäischen Wäldern beginnen die Blühsaison heute im Schnitt eine Woche früher als vor hundert Jahren. Davon zeugen Herbarbelege, wie Dr. Franziska Willems und Oliver Bossdorf vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen gemeinsam mit J. F.

Gesundheit - Biowissenschaften - 22.04.2022
Eine kalorienarme Diät verändert das Darmmikrobiom und die Immunalterung
Eine kalorienarme Diät verändert das Darmmikrobiom und die Immunalterung
Weltweit sind etwa 2 Mrd. Menschen Übergewichtig. Adipositas erhöht das Risiko, an Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken und kann Entzündungen im Körper verursachen, die das Immunsystem durch die Zunahme von bestimmten T- und B-Gedächtniszellen schwächen. Der Prozess wird als Immunseneszenz bezeichnet, eine altersbedingte Veränderung des Immunsystems.