Als der Wald die Affen verließ

- EN- DE
Die Studie zum Lebensraum ihrer Vorfahren unterstreicht die Abhängigkeit heutige
Die Studie zum Lebensraum ihrer Vorfahren unterstreicht die Abhängigkeit heutiger Orang-Utans von intakten Regenwäldern.
Die Studie zum Lebensraum ihrer Vorfahren unterstreicht die Abhängigkeit heutiger Orang-Utans von intakten Regenwäldern. Ein internationales Forschungsteam mit Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und der von ihm betreuten Doktorandin Sophie G. Habinger hat im Rahmen des Kooperationsprojektes EVEPRIMASIA der Universitäten Tübingen und Poitiers (Frankreich) den Lebensraum von Orang-Utan-Vorfahren im heutigen Myanmar rekonstruiert. Die Ergebnisse der jetzt in der Fachzeitschrift ,, Scientific Reports " veröffentlichten Studie verdeutlichen die Abhängigkeit der Orang-Utans von intakten Waldflächen und die Notwendigkeit, ihre letzten Rückzugsund Lebensräume zu schützen. Im Unterschied zu anderen Menschenaffen wie Gorillas oder Schimpansen sind von Orang-Utans (Pongo) gleich mehrere fossile Vorfahren bekannt. Heute sind Orang-Utans nur noch auf den südostasiatischen Inseln Borneo und Sumatra heimisch und dort stark bedroht. ,,Das Verbreitungsgebiet ihrer Vorfahren im späten Miozän dagegen erstreckte sich über ein riesiges Gebiet von der Türkei, über das östlichste Pakistan, Indien, Nepal und Myanmar bis nach Thailand", berichtet Paläobiologin Sophie Habinger. Im Zentrum der Studie steht der Orang-Utan-Vorfahr Khoratpithecus ayeyarwadyensis , dessen Fossilien in der Irrawaddy-Formation im heutigen Myanmar gefunden wurden, sowie weitere fossile Vertreter der Subfamilie Ponginae wie Indopithecus, Sivapithecus und Gigantopithecus.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience