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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 421 - 440 von 1710.


Biowissenschaften - Gesundheit - 22.11.2022
Zombie-Viren auf Kaperfahrt
Zombie-Viren auf Kaperfahrt
Uralte brachliegende Sequenzen im Genom greifen unerwartet in embryonale Entwicklung ein Das Säugergenom enthält retrovirale Sequenzen in einem ,,untoten", aber Überwiegend harmlosen Zustand. Ein internationales Forschungsteam fand nun heraus, wie manche dieser viralen Genfragmente die embryonale Entwicklung beeinflussen, wenn sie reaktiviert werden.

Medien - 07.11.2022
Wie gefährlich sind digitale Medien für die Demokratie?
Wie gefährlich sind digitale Medien für die Demokratie?
Eine Übersichtsarbeit zeigt deutliche Einflüsse auf Faktoren wie Vertrauen, Partizipation, Populismus und Polarisierung Eine der umstrittensten Fragen unserer Zeit ist, ob die rasante weltweite Verbreitung digitaler Medien mitverantwortlich ist für eine Schwächung der Demokratie. Während öffentlichtkeit und Politik die Risiken sozialer Medien breit diskutieren, argumentieren Technologieunternehmen, dass die Auswirkungen nicht eindeutig belegt sind.

Astronomie & Weltraum - 04.11.2022
Das nächstgelegene schwarze Loch
Das nächstgelegene schwarze Loch
Forschende entdecken mit einer neuen Methode ein schwarzes Loch Mit Daten des ESA-Astrometriesatelliten Gaia haben Forschende das erdnächste bekannte schwarze Loch gefunden - weniger als 1600 Lichtjahre von uns entfernt. Es umkreist einen Stern, der unserer Sonne ähnelt. Winzige Positionsverschiebungen jenes Sterns verrieten die Anwesenheit des Begleitobjekts.

Biowissenschaften - 27.10.2022
Dauerhafte Gegenseitigkeit fördert Kooperation
Dauerhafte Gegenseitigkeit fördert Kooperation
Die Verhaltensstrategie lässt Fehler zu und fördert dadurch die Zusammenarbeit Das Verständnis von gegenseitiger Kooperation ist ein Schlüsselelement, um zu verstehen, wie Menschen zusammenarbeiten. Ob Freunde, die sich gegenseitig einen Gefallen tun, Tiere, die Nahrung oder Hilfsleistungen austauschen, oder Nationen, die ihre Politik koordinieren - all das sind im Wesentlichen kooperative Interaktionen.

Biowissenschaften - 27.10.2022
Tierexperimente am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
Tierexperimente am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
Das ZDF-Magazin Frontal hat kürzlich über neue Erkenntnisse zu Tierexperimenten an Makaken berichtet, die vor mehr als 13 Jahren am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in der Abteilung von Nikos Logothetis durchgeführt worden sind.

Biowissenschaften - 26.10.2022
Fliegenaugen sind nicht so starr wie gedacht
Fliegenaugen sind nicht so starr wie gedacht
Fruchtfliegen bewegen ihre Netzhäute, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden Fruchtfliegen können die Netzhäute ihrer ansonsten starren Facettenaugen bewegen, um Objekten visuell zu folgen und Hindernisse erfolgreich zu Überqueren. Das haben Forschende am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz (in Gründung) und Kolleginnen und Kollegen in den USA herausgefunden.

Astronomie & Weltraum - Chemie - 20.10.2022
Zugereist vom Rand des Sonnensystems
Zugereist vom Rand des Sonnensystems
Materialproben des Asteroiden Ryugu deuten auf einen Entstehungsort jenseits der Umlaufbahnen von Jupiter und Saturn hin Der erdnahe Asteroid Ryugu ist wahrscheinlich am äußeren Rand des Sonnensystems jenseits der Gasriesen Jupiter und Saturn entstanden. Diesen Schluss legen hochpräzise Messungen nahe, die das Verhältnis verschiedener Eisenisotope in Gesteinsproben von Ryugu bestimmen.

Biowissenschaften - 20.10.2022
Gene mit Einfluss auf Legasthenie
Gene mit Einfluss auf Legasthenie
Eine groß angelegte genetische Studie hat eine Reihe von DNA-Varianten identifiziert, die in Verbindung mit Legasthenie stehen Ein internationales Wissenschaftlerteam, darunter Forschende der Universität Edinburgh und des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nijmegen (Niederlande), hat erstmals eine große Zahl von Genen identifiziert, die eindeutig mit Legasthenie in Verbindung stehen.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 19.10.2022
Erstes Treffen mit einer Neandertalerfamilie
Erstes Treffen mit einer Neandertalerfamilie
Uralte Genome von dreizehn Neandertalern geben Einblicke in ihr Gesellschaftsund Sozialgefüge Einem internationalen Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es erstmals gelungen, die Gernome mehrerer Mitglieder einer Neandertalergruppe zu sequenzieren.

Biowissenschaften - Umwelt - 18.10.2022
Mona-Lisa-Effekt: Augenflecke schützen Schmetterlinge nach allen Seiten
Mona-Lisa-Effekt: Augenflecke schützen Schmetterlinge nach allen Seiten
Experimente mit Hühnerküken und künstlichen Pfauenaugen belegen, dass Räuber von Augenflecken eingeschüchtert werden Augenflecke vieler Beutetiere schrecken Räuber ab, so auch die des Tagpfauenauges. In einer neuen Studie zeigen Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Newcastle, dass die Konfiguration der Augenflecke einen Einfluss auf das Überleben der Beutetiere hat.

Umwelt - Psychologie - 13.10.2022
Vogelgezwitscher ist gut für die mentale Gesundheit
Vogelgezwitscher ist gut für die mentale Gesundheit
Studie untersucht Einfluss von Vogelgesang auf Stimmung, Paranoia und Kognition Wer demnächst munteres Vogelgezwitscher hört, sollte innehalten und lauschen. Denn Vogelgesang kann nachweislich Ängstlichkeit und irrationale Gedanken mildern. Das haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf herausgefunden.

Materialwissenschaft - Informatik - 11.10.2022
Mit künstlicher Intelligenz zu neuen Werkstoffen
Mit künstlicher Intelligenz zu neuen Werkstoffen
In einer Pilotarbeit hilft maschinelles Lernen bei der Entwicklung von Materialien etwa für die Wasserstoffspeicherung Künstliche Intelligenz eröffnet in der Entwicklung neuer Materialien neue Möglichkeiten. Vor allem bei der Suche nach Werkstoffen für Spezialanwendungen wie etwa Hochentropie-Legierungen, die mehrere Komponenten in etwa gleichen Anteilem enthalten, könnte maschinelles Lernen die Forschung unterstützen.

Biowissenschaften - 10.10.2022
Zurück in die Zukunft der Fotosynthese
Zurück in die Zukunft der Fotosynthese
Die Rekonstruktion alter Enzyme enthüllt, wie sich die Fotosynthese an das Auftreten von Sauerstoff anpassen konnte Rubisco ist das zentrale Enzym der Fotosynthese. Es ist das häufigste der Erde. Durch Rekonstruktion von Milliarden Jahre alten Enzymen haben Forscher des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg eine der wichtigsten Anpassungen der frühen Fotosynthese aufgeklärt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.09.2022
Stress mit Geschwistern
Stress mit Geschwistern
Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis. Auch Geschwister lassen sich in der Regel von der allgemeinen Begeisterung anstecken. Für Letztere kann das Stimmungshoch jedoch schnell einbrechen, denn die Ankunft des Geschwisters ist oft mit einem spürbaren Verlust der elterlichen Aufmerksamkeit verbunden.

Gesundheit - 27.09.2022
Blasmusik ist weniger ansteckend als Chorgesang
Musizieren mit Blasinstrumenten verbreitet mehr Viren als der Atem, aber weniger als Sprechen oder Singen Relativ viele Viren können aus der Klarinette kommen. Sie setzt deutlich mehr Aerosol frei, das Krankheitserreger wie Sars-CoV-2 enthalten kann, als etwa die Flöte. Generell ist das Übertragungsrisiko, das von einer infizierten Person an einem Blasinstrument ausgeht, jedoch deutlich geringer als bei singenden oder sprechenden Menschen, wenn man sich jeweils gleich lange in ihrer Nähe aufhält.

Astronomie & Weltraum - Physik - 22.09.2022
Gasblase umschwirrt das Herz der Milchstraße
Gasblase umschwirrt das Herz der Milchstraße
Forschende entdecken mit dem Radioteleskop Alma einen Hot Spot nahe dem schwarze Loch Sagittarius A* Im Zentrum unserer Milchstraße steckt ein schwarzes Loch. In der unmittelbaren Umgebung dieses Sagittarius A* genannten Massemonsters geht es turbulent zu. Jetzt hat eine internationale Gruppe unter der Leitung von Maciek Wielgus vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn ein Objekt entdeckt, welches das schwarze Loch auf einer sehr engen Bahn in nur etwa 70 Minuten umläuft.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.09.2022
Zeig' mir deinen Hirnscan und ich sag' dir, wie alt du wirklich bist
Zeig’ mir deinen Hirnscan und ich sag’ dir, wie alt du wirklich bist
Aus Hirnbildern lässt sich mithilfe von neuester KI-Technologie, sogenannter Künstlicher Neuronaler Netzwerke, das biologische Alter eines Menschen genau bestimmen. Bislang war jedoch unklar, anhand welcher Merkmale diese Netzwerke auf das Alter schließen. ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften haben jetzt einen Algorithmus entwickelt, durch den sich zeigt: Die Altersschätzung geht auf eine ganze Bandbreite an Merkmalen im Gehirn zurück, und gibt dabei generelle Auskunft über den Gesundheitszustand eines Menschen.

Geschichte & Archeologie - Sozialwissenschaften - 21.09.2022
Von Kontinentaleuropa nach England
Von Kontinentaleuropa nach England
Archäogenetische Studie enthüllt umfangreiche Migration von Kontinentaleuropa in den Osten Englands während des frühen Mittelalters In der bisher umfangreichsten Studie zur Populationsgeschichte im frühen Mittelalter hat ein interdisziplinäres Team von Genetikern und Archäologen unter der Leitung des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der University of Central Lancashire die Überreste und das Erbgut von über 400 Individuen aus dem damaligen Großbritannien, sowie Irland, Deutschland, Dänemark und den Niederlanden untersucht.

Biowissenschaften - Umwelt - 19.09.2022
Maulwürfe schrumpfen ihr Gehirn im Winter
Maulwürfe schrumpfen ihr Gehirn im Winter
Die Tiere können dadurch bei den niedrigen Temperaturen im Winter Energie sparen In der Tiefe des Winters hat es der Europäische Maulwurf nicht leicht. Sein Stoffwechsel, einer der Höchsten unter den Säugetieren, fordert ständig große Mengen an Futter, mehr als in den kalten Wintermonaten zur Verfügung steht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 15.09.2022
Gemeinsame Evolution: Darmmikroben und ihre Menschen
Gemeinsame Evolution: Darmmikroben und ihre Menschen
Forschende entdecken gemeinsame Evolutionsgeschichte von Darmmikroben und ihren menschlichen Wirten   Das menschliche Darmmikrobiom umfasst Tausende verschiedener Bakterien und Archaeen, die sich zwischen Populationen und Individuen stark unterscheiden. Jetzt entdeckten Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie in Tübingen die gemeinsame Evolutionsgeschichte von Darmmikroben und ihren menschlichen Wirten: Die Mikroorganismen haben sich über Hunderttausende Jahre lang im menschlichen Darm parallel zum Menschen entwickelt.