Grabbeigaben aus Grab Nr. 3532, Gräberfeld von Issendorf in Niedersachsen. Während des Mittelalters dort begrabene Menschen sind genetisch eng verwandt mit Menschen, die damals nach England eingewandert sind.
Archäogenetische Studie enthüllt umfangreiche Migration von Kontinentaleuropa in den Osten Englands während des frühen Mittelalters. Grabbeigaben aus Grab Nr. Gräberfeld von Issendorf in Niedersachsen. Während des Mittelalters dort begrabene Menschen sind genetisch eng verwandt mit Menschen, die damals nach England eingewandert sind. Landesmuseum Hannover - In der bisher umfangreichsten Studie zur Populationsgeschichte im frühen Mittelalter hat ein interdisziplinäres Team von Genetikern und Archäologen unter der Leitung des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der University of Central Lancashire die Überreste und das Erbgut von über 400 Individuen aus dem damaligen Großbritannien, sowie Irland, Deutschland, Dänemark und den Niederlanden untersucht. Anhand der Ergebnisse ist es den Forschenden nun gelungen, eine der größten Bevölkerungsumwälzungen der nachrömischen Zeit detailliert zu beschreiben. Ungefähr dreihundert Jahre nachdem die Römer England verlassen hatten, schrieben Gelehrte wie Bede über die Angeln und Sachsen und deren Einwanderung nach Großbritannien.
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