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Max-Planck-Gesellschaft
Ergebnisse 201 - 220 von 1710.
Biowissenschaften - Gesundheit - 03.09.2024

Das Altern ist ein komplexer biologischer Prozess, der auch im Gehirn stattfindet. Forschende fanden heraus, dass sich dabei die Gen-Aktivität in verschiedenen Zelltypen des Gehirns verändert. Ein bestimmter Typ von Neuronen ist besonders betroffen. Langfristig könnten die Erkenntnisse Ansatzpunkte liefern, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und neurodegenerative Erkrankungen wie die Demenz vom Alzheimer-Typ hinauszuzögern.
Biowissenschaften - 03.09.2024

Marburger Max-Planck-Forschende haben anhand einer künstlichen Mikrobengemeinschaft untersucht, wie sich schrittweise ein gegenseitiger Nutzen herausbildet. Die Studie zeigt erstmals im Detail, wie es in Lebensgemeinschaften verschiedener Organismengruppen zu einem Verlust von Unabhängigkeit kommen kann.
Biowissenschaften - 02.09.2024

Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen und der Universität Kobe haben weibliche Braunalgen entdeckt, die sich aus unbefruchteten Geschlechtszellen fortpflanzen und ohne Männchen gedeihen. Sie nutzten "Amazonen"-Algen, um die äußeren und genetischen Folgen des Übergangs von sexueller zu ungeschlechtlicher Fortpflanzung zu untersuchen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 29.08.2024
Ein Gen für bipolare Störung
Mäuse mit einer Genveränderung, wie sie auch beim Menschen auftreten kann, verhalten sich manisch Das Gen Adenylylcyclase 2 tritt in Zusammenhang mit bipolaren Störungen auf. Doch der Nachweis eines kausalen Zusammenhangs fehlte bislang. Den liefern nun Forschende vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie: Sie wiesen erstmals nach, dass Mäuse mit einer Risikovariante des Gens Verhaltensveränderungen zeigten, die an Symptome einer manischen Phase bei einer bipolaren Störung erinnern.
Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 19.08.2024

Bis vor kurzem war nur wenig über Bischof Teodomiro bekannt, nach dem Apostel Jakobus eine der wichtigsten Figuren, die mit der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in Verbindung gebracht werden. Nun hat eine interdisziplinäre Untersuchung die möglichen Überreste des Bischofs mit modernsten Techniken analysiert.
Chemie - 14.08.2024

Der Duftstoff Ambrox, der in vielen Parfums enthalten ist, lässt sich künftig einfacher herstellen. Ein Team des Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ind Mülheim an der Ruhr und des Chemieunternehmens BASF präsentiert nun einen effizienten Syntheseweg für die Substanz. Anders als das heute übliche chemische Verfahren kommt die neue Methode zudem ohne den Inhaltsstoff einer bestimmten Salbeiart aus.
Biowissenschaften - Umwelt - 13.08.2024

Aerobe methanoxidierende Bakterien sind auch in sauerstofffreiem Wasser dauerhaft aktiv Methanoxidierende Bakterien könnten eine größere Rolle als vermutet dabei spielen, dass klimaschädliches Methan nicht aus Seen freigesetzt wird. Das berichten Forschende aus Bremen und zeigen zudem, wer dahintersteckt und wie das funktioniert.
Biowissenschaften - Gesundheit - 09.08.2024

Auch Gliazellen bilden im Gehirn das Protein Beta-Amyloid, das bei Alzheimer zu schädlichen Plaques verklumpt Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Sprachstörungen - die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache von Demenz und betrifft weltweit rund 35 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Eine Schlüsselrolle in der Erkrankung spielt das Protein Beta-Amyloid, das natürlicherweise im Gehirn vorkommt: Es lagert sich in Betroffenen zu unlöslichen Klumpen zusammen, setzt sich in Form von Plaques zwischen Nervenzellen im Gehirn ab und schädigt diese.
Astronomie & Weltraum - 02.08.2024

Ringförmige Störungen in Scheiben aus Gas und Staub, die um noch junge Sterne kreisen, können den Anstoß geben, dass sich gleich mehrere Gasriesen bilden. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Exzellenzclusters Origins, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.
Astronomie & Weltraum - 02.08.2024

In jungen Planetensystemen entstehen Gasriesen effizienter und schneller als bisher angenommen Ringförmige Störungen in Scheiben aus Gas und Staub, die um noch junge Sterne kreisen, können den Anstoß geben, dass sich gleich mehrere Gasriesen bilden. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Exzellenzclusters Origins, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.
Gesundheit - Biowissenschaften - 02.08.2024

Mastzellen fangen lebende Neutrophile und nutzen Bestandteile davon während allergischer Reaktionen Mastzellen sind Immunzellen und vor allem für ihre Rolle bei allergischen Reaktionen bekannt. Bei Kontakt mit Allergenen setzen sie Substanzen frei, die die typischen Allergiesymptome wie Gewebeschwellung und Entzündung verursachen.
Gesundheit - Physik - 01.08.2024

Mithilfe einer einzigen Infrarotlichtmessung und maschinellem Lernen lassen sich unter anderem Stoffwechselstörungen und Bluthochdruck erkennen Einige Volkskrankheiten könnten sich künftig einfacher und schneller diagnostizieren lassen als bislang.
Biowissenschaften - Gesundheit - 31.07.2024

Immunzellen des Gehirns bilden Brücken zu Nervenzellen und schützen vor neurodegenerativen Erkrankungen Wenn Nervenzellen im Gehirn absterben, entstehen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Um diese Zellen zu schützen, gibt es im Gehirn Immunzellen, die so genannten Mikroglia. Eine Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns, der Universität Bonn und des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine hat nun gezeigt, dass die Mikroglia winzige Röhrchen, so genannte -Tunneling Nanotubes-, bilden und sich so direkt mit den Nervenzellen verbinden.
Sozialwissenschaften - Politik - 29.07.2024

Forschungsergebnisse zeigen die langfristigen Auswirkungen des Verlusts von Familienmitgliedern in Kriegsgebieten Jedes Jahr sind Hunderttausende von Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen, direkt durch den Verlust des eigenen Lebens oder indirekt durch den Verlust von Familienangehörigen. Forscherinnen und Forscher haben nun das Ausmaß und die Dauer von Trauer bei Menschen untersucht, die in Konflikten hoher Intensität unmittelbare Familienangehörige verloren haben.
Astronomie & Weltraum - Physik - 24.07.2024

Forschende entdecken mit dem James Webb-Teleskop den bislang ältesten und kältesten bekannten Exoplaneten Mit dem Weltraumteleskop James Webb hat ein vom Max-Planck-Institut für Astronomie geleitetes Astronomenteam einen neuen Exoplaneten abgebildet, der einen Stern im nahen Dreifachsystem Epsilon Indi umkreist.
Umwelt - Geowissenschaften - 24.07.2024
Stickstoff dämpft die Erderwärmung
Eine Bilanz der Klimaeffekte von Stickstoffemissionen aus Dünger und fossilen Brennstoffen Stickstoffdünger und Stickoxide aus fossilen Brennstoffen sind für einige Umweltschäden bekannt: Sie belasten die Luft und das Trinkwasser, führen zur Überdüngung von Gewässern, reduzieren die Artenvielfalt und schädigen die Ozonschicht.
Sozialwissenschaften - 22.07.2024

Aktuelle Studie zeigt, was eine neue Partnerschaft für Single-Mütter in Deutschland und im United Kingdom bedeuten kann Alleinerziehende Mütter haben oft eine schlechtere mentale Gesundheit und eine geringere Lebenszufriedenheit aufgrund von erhöhtem Stress, finanzieller Unsicherheit und weniger Unterstützung im Alltag.
Umwelt - Chemie - 15.07.2024

HyFiT-Kraftstoffe können den CO2-Fußabdruck des Schwerlastverkehrs verkleinern verringern Synthetische Kraftstoffe könnten den LKW-Verkehr künftig klimafreundlich machen. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, der RWTH Aachen und der ETH Zürich stellt nun einen Syntheseweg vor, auf dem sich aus Biomasse oder CO2 ein Treibstoff, HyFiT-Kraftstoff genannt, produzieren lässt, den gängige Verbrenner tanken können.
Biowissenschaften - Umwelt - 11.07.2024

Forschende entwickeln ein zellfreies System, in dem erstmals genetische Information und Stoffwechsel zusammenarbeiten Stoffwechselprozesse außerhalb lebender Zellen funktionieren nur so lange, wie sie von außen mit Bausteinen versorgt werden. Max-Planck-Forschende um Tobias Erb haben nun erstmals ein synthetisches in vitro -System entwickelt, das nach dem Vorbild der Natur Genetik und Stoffwechsel miteinander koppelt und sich selbst antreiben kann.
Astronomie & Weltraum - 11.07.2024

Mit 8200 Sonnenmassen füllt das schwarze Loch die Evolutionslücke zwischen stellaren und supermassereichen schwarzen Löchern Extrem schnell bewegte Sterne im Sternhaufen Omega Centauri, die eine neue Untersuchung ausfindig gemacht hat, zeigen: im Zentrum des 17. Lichtjahre entfernten Sternhaufens befindet sich ein Schwarzes Loch mit mindestens 8.












