Rabana-Merquly: War die Bergbefestigung auch ein Heiligtum der Partherzeit?

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Saisonaler Wasserfall mit Haupttreppe und Wadi (April 2019).
Saisonaler Wasserfall mit Haupttreppe und Wadi (April 2019).
Archäologische Grabungen in Irakisch-Kurdistan weisen auf eine Kultstätte der Wassergöttin Anahita hin. Saisonaler Wasserfall mit Haupttreppe und Wadi (April 2019) . Die antike Bergsiedlung von Rabana-Merquly im heutigen Irakisch-Kurdistan könnte neben einer Festung mit militärischer Nutzung auch ein -Heiligtum- gewesen sein, gewidmet der altpersischen Wassergöttin Anahita. Architektonische Strukturen in direkter Umgebung eines natürlichen Wasserfalls in Verbindung mit Überresten eines möglichen Feueraltars lassen auf die Existenz einer Kultstätte schließen, so Dr. Michael Brown. Der Wissenschaftler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg hat dort mehrjährige Grabungen geleitet. Die Bergbefestigung von Rabana-Merquly war ein wichtiges regionales Zentrum des Partherreichs, das sich vor rund 2. Jahren über Teile Irans und Mesopotamiens erstreckte.
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