Rekonstruktion eines Familienstammbaums von Gurgy: Die Porträts sind künstlerische Interpretationen, welche von genetischen und anthropologischen Daten zu Alter, Geschlecht und äußerer Erscheinung der Individuen inspiriert sind. Gestrichelte Leersymbole entsprechen Frauen (Kreise) und Männern (Quadrate), die indirekt nachgewiesen sind, da sie entweder nicht im Gräberfeld bestattet wurden oder nicht ausreichend DNA nachgewiesen werden konnte.
Umfangreiche Familienstammbäume geben Einblick in das Sozialverhalten einer jungsteinzeitlichen Gemeinschaft. Rekonstruktion eines Familienstammbaums von Gurgy: Die Porträts sind künstlerische Interpretationen, welche von genetischen und anthropologischen Daten zu Alter, Geschlecht und äußerer Erscheinung der Individuen inspiriert sind. Gestrichelte Leersymbole entsprechen Frauen (Kreise) und Männern (Quadrate), die indirekt nachgewiesen sind, da sie entweder nicht im Gräberfeld bestattet wurden oder nicht ausreichend DNA nachgewiesen werden konnte. Zeichnung von Elena Plain; mit Genehmigung der Universität Bordeaux / PACEA - Die Bestattungen eines jungsteinzeitlichen Gräberfeldes Gurgy 'les Noisats' im heutigen Frankreich offenbarten unerwartet große Familienstammbäume, mit deren Hilfe es einem deutsch-französischen Forschungsteam gelungen ist, erste Einblicke in die Sozialstruktur frühbäuerlicher Gemeinschaften vor 6. Jahren zu gewinnen. Die Forschenden fanden Hinweise auf eine enge verwandtschaftliche Linie, die durch Monogamie, ,,Außenheirat" mit Partnergemeinschaften und generell stabile Zeiten geprägt war. Die frühbäuerliche Lebensweise der Jungsteinzeit entstand vor mehr als 10.
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