Schnitt für Schnitt: Dehnbarkeit der Herzwände

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Raus geht bekanntlich nur, was reingeht: Auch für die Pumpfunktion des Herzens ist daher entscheidend, wie dehnbar die Herzwände sind. Eine Arbeitsgruppe des Instituts für Physiologie II der Medizinischen Fakultät der Universität Münster konnte erstmals zeigen, welche Strukturelemente diese Flexibilität wie stark beeinflussen. Die Studie ist jetzt in der renommierten Fachzeitschrift -Nature Cardiovascular Research- erschienen. Im Grunde arbeitet das Herz wie jede andere Pumpe: Während der Diastole erschlafft es und füllt sich mit Blut, bei der Systole zieht es sich zusammen und pumpt die lebensnotwendige Flüssigkeit in den Körperkreislauf. -Wichtig ist dabei die Dehnbarkeit der Herzwände. Die Menge an Blut, die bei der Diastole ins Herz strömt, wird auch wieder herausgedrückt und versorgt unseren Kreislauf unter anderem mit Sauerstoff-, erläutert Prof. Wolfgang Linke, der die Arbeitsgruppe leitet. Bessere Dehnbarkeit bedeutet also höheres Volumen und dieses wiederum mehr Blut.
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