Einfluss per Smartphone: Soziale Medien spielen bei der Eindämmung der Coronapandemie eine zentrale Rolle.
Einfluss per Smartphone: Soziale Medien spielen bei der Eindämmung der Coronapandemie eine zentrale Rolle. Asterfolio auf Unsplash - Modellrechnungen zeigen Zusammenhang zwischen politischer Informationsverbreitung und Covid-19-Infektionen in den USA Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Gegenstand politisch aufgeladener Diskussionen und polarisieren Bevölkerungsgruppen: Befürworter motivieren ihre Bekannten zum Einhalten von Regeln, Gegner rufen in sozialen Medien zum Widerstand auf. Doch wie wirken sich Politisierung und soziale Mobilmachung auf das Infektionsgeschehen aus? Diese Frage haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung am Beispiel der USA untersucht. Menschenansammlungen einschränken, Abstand halten, Masken tragen: Sogenannte nicht-pharmazeutische Maßnahmen, die möglichst alle umsetzen sollten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen, spielen seit Beginn der Coronapandemie eine zentrale Rolle. Längst werden diese Hinweise aber nicht mehr nur über klassische Medien, wie Zeitungen, Radio oder Fernsehen, verbreitet, sondern zu großen Teilen auch über soziale Medien. Hier zeigt sich, dass die Appelle, Empfehlungen und Regelungen von Regierungen nicht nur auf Zuspruch und Verständnis stoßen, sondern - häufig vermischt mit persönlichen Meinungen - auch zu politisch aufgeladenen Diskussionen, Verschwörungserzählungen und zu einer Mobilmachung gegen die Maßnahmen führen.
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