Verschmelzen Schwarze Löcher mit Neutronensternen in dichten Sternhaufen, unterscheidet sich dieses Ereignis deutlich von solchen in isolierten Regionen, in denen sich nur wenige Sterne befinden. Die damit verbundenen Merkmale könnten für die Untersuchung von Gravitationswellen und ihrer Herkunft von entscheidender Bedeutung sein. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Manuel Arca Sedda vom Astronomischen Rechen-Institut der Universität Heidelberg in einer Studie, die er auf Basis von Computer-Simulationen durchgeführt hat. Sie könnte wichtige Aufschlüsse für eine 2019 von Astronomen beobachtete Fusion von zwei massereichen stellaren Objekten bieten. Veröffentlicht wurden die Forschungsergebnisse im Fachmagazin ,,Communications Physics". Sterne, die viel massereicher sind als unsere Sonne, beenden ihr Leben meist als Neutronenstern oder Schwarzes Loch. Neutronensterne lassen sich durch ihre regelmäßig ausgesandten Strahlungsimpulse nachweisen, so zum Beispiel im August 2017, als erstmals die Fusion von Doppelneutronensternen beobachtet wurde und Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit ihren Teleskopen das Leuchten der Explosion entdeckten.
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