Nervenzellen mit Energie-Sparprogramm

Nervenzellen (grau) einer Maus (rot, grün: Mitochondrien). © MPI f. Biologie des
Nervenzellen (grau) einer Maus (rot, grün: Mitochondrien). © MPI f. Biologie des Alterns/ E. Motori
Nervenzellen (grau) einer Maus (rot, grün: Mitochondrien). MPI f. Biologie des Alterns/ E. Motori - Dank einer Stoffwechsel-Umstellung können diese Zellen trotz Schäden an den Mitochondrien funktionstüchtig bleiben Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Speziell Nervenzellen benötigen viel Energie und sind deshalb besonders von diesen Organellen abhängig. Bei verschiedenen vererbten aber auch alterungsbedingten neurodegenerativen Erkrankungen wie zum Beispiel Parkinson können Schäden an den Mitochondrien auftreten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln und des Karolinska-Instituts in Stockholm haben nun entdeckt, dass Nervenzellen anders als bisher gedacht ihren Stoffwechsel anpassen und somit Schäden von den Mitochondrien abwenden können. Damit können sich diese wichtigen Zellen vor dem Absterben schützen und weiter ihre Aufgaben im Gehirn erfüllen. Mehr und mehr Untersuchungen zeigen, dass Störungen der Mitochondrien mit verschiedenen neurodegenerativen Erkrankungen wie zum Beispiel Parkinson, Ataxien und peripheren Neuropathien zusammenhängen.
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