Künstliche Intelligenz löst Schrödingers Gleichung

?Wissenschaftler der Freien Universität Berlin entwickeln ein tiefes Lernverfahren zur Lösung eines Grundlagenproblems der Quantenchemie. Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin hat eine Methode der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt, um den Grundzustand der Schrödingergleichung in der Quantenchemie zu berechnen. Die Wissenschaftler entwickelten ein tiefes Lernverfahren, mit dem die Lösung der sogenannten Schrödingergleichung mit einer bisher nicht erreichten Kombination von Genauigkeit und Geschwindigkeit angenähert werden kann. ,,Wir denken, dass unser Ansatz die Quantenchemie signifikant beeinflussen wird", sagt Frank Noé von der Freien Universität, der das Team leitete. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Chemistry" veröffentlicht (DOI: https://doi.org/10.1038/s41557-020-0544-y ). Gefördert wurde das Projekt vom Europäischen Forschungsrat und vom Berliner Forschungszentrum MATH+. Das Ziel der Quantenmechanik ist die Vorhersage von chemischen und physikalischen Eigenschaften von Molekülen nur auf Basis der räumlichen Anordnung ihrer Atome; teure und zeitaufwändige Laborexperimente können damit vermieden werden.
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