Das Team von Asifa Akhtar konnte die Miniatur-Fliegen-X-Chromosomen nachbilden, indem sie die Mauszellen mit MSL2- und roX-RNA der Fliege anreicherten. Diese wurden sichtbar gemacht (rechts) und weisen Ähnlichkeit mit den Bereichen des X-Chromosoms (durch den MSL-Komplex bedeckt) auf, die während der Dosiskompensation unter natürlichen Bedingungen auch bei männlichen Fliegen beobachtet werden (links).
Das Team von Asifa Akhtar konnte die Miniatur-Fliegen-X-Chromosomen nachbilden, indem sie die Mauszellen mit MSL2- und roX-RNA der Fliege anreicherten. Diese wurden sichtbar gemacht ( rechts ) und weisen Ähnlichkeit mit den Bereichen des X-Chromosoms (durch den MSL-Komplex bedeckt) auf, die während der Dosiskompensation unter natürlichen Bedingungen auch bei männlichen Fliegen beobachtet werden ( links ). MPI für Immunbiologie und Epigenetik/ Keller-Valsecchi et al. Das einzelne X-Chromosom männlicher Fruchtfliegen kann dank eines Molekülklebers genauso aktiv sein wie die zwei X-Chromosomen weiblicher Tiere Fruchtfliegenmännchen besitzen nur ein X-Chromosom anstatt zwei wie ihre weiblichen Artgenossinnen. Deshalb muss es doppelt so aktiv sein, um dieselbe ,,Gendosis" zu erzielen. Wenn das nicht gelingt, sterben die Tiere. Forschende vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben nun entdeckt, wie der für diese sogenannte Dosiskompensation verantwortliche MSL-Komplex in der Lage ist, das X-Chromosom von den anderen Autosomen zu unterscheiden.
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