Ein Drehkreuz für Photonen

Lichtteilchen durchlaufen eine Verjüngung in einer Glasfaser und wechselwirken d
Lichtteilchen durchlaufen eine Verjüngung in einer Glasfaser und wechselwirken dabei mit Atomen, die im ultradünnen Bereich an die Faser angekoppelt sind. Wie  ein Drehkreuz sorgen dabei die Atome dafür, dass immer nur ein Lichtteilchen nach dem anderen passieren kann. Abbildung: HU Berlin
Lichtteilchen durchlaufen eine Verjüngung in einer Glasfaser und wechselwirken dabei mit Atomen, die im ultradünnen Bereich an die Faser angekoppelt sind. Wie  ein Drehkreuz sorgen dabei die Atome dafür, dass immer nur ein Lichtteilchen nach dem anderen passieren kann. Abbildung: HU Berlin - Physikern aus Deutschland, Dänemark und Österreich ist es gelungen, für Licht in Glasfasern eine Art Drehkreuz zu realisieren, das die Lichtteilchen nur einzeln passieren lässt Glasfasern, durch die Laserlicht geleitet wird, sind heute das Rückgrat unserer modernen Informationsgesellschaft. Stellt man sich dabei das Laserlicht als Strom von Lichtteilchen vor, sogenannten Photonen, so sind diese völlig unabhängig voneinander und ihre genaue Ankunftszeit ist dem Zufall überlassen. Insbesondere kann es also auch vorkommen, dass zwei Photonen gleichzeitig beim Empfänger ankommen. Für viele Anwendungen ist es allerdings wünschenswert, dass immer nur ein Photon nach dem anderen registriert wird, die Lichtteilchen also wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind. Derart vereinzelte Photonen sind zum Beispiel eine Grundvoraussetzung für die Quantenkommunikation, mit der man fundamental abhörsicher kommunizieren kann.
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