Stephanie Kath-Schorr vom LIMES-Institut der Universität Bonn im Labor. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn
Stephanie Kath-Schorr vom LIMES-Institut der Universität Bonn im Labor. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn Forscher der Uni Bonn entwickeln eine neue Methode zur Strukturaufklärung von langen Ribonukleinsäuren Ribonukleinsäuren (RNA) sorgen dafür, dass die Blaupause im Zellkern in lebenswichtige Proteine übersetzt und die Zellfunktionen reguliert werden. Allerdings ist wenig über die Struktur und Funktionsweise besonders langer RNAs, die aus hunderten oder tausenden Bausteinen bestehen, bekannt. Chemiker der Universität Bonn haben nun hierfür eine neue Methode entwickelt: Mit winzigen ,,Fähnchen" markieren sie die komplexen Moleküle und messen mit einem ,,molekularen Lineal" die Abstände dazwischen. Die Ergebnisse sind vorab online im Fachjournal ,,Angewandte Chemie International Edition" veröffentlicht. Die Druckausgabe erscheint demnächst. In lebenden Zellen läuft alles nach Plan: Die Blaupausen für sämtliche Bauund Betriebsstoffe sind im Zellkern abgelegt.
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