Damit Viren nicht unter die Haut gehen

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Andreas Pichlmair ist für Immunpathologie von Virusinfektionen am Institut für V
Andreas Pichlmair ist für Immunpathologie von Virusinfektionen am Institut für Virologie der TUM. Astrid Eckert / TUM
Andreas Pichlmair ist für Immunpathologie von Virusinfektionen am Institut für Virologie der TUM. Astrid Eckert / TUM Der zelluläre Sensor NLRP1 erkennt Viren als fremd und löst Entzündungsreaktion aus - Die Entscheidung zwischen ,,fremd" und ,,selbst" ist für den Körper überlebenswichtig. Nur so können Pathogene und Fremdstoffe erkannt und Infektionen bekämpft werden. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU) und des Max Planck Instituts für Biochemie (MPIB) hat untersucht, wie Hautzellen Viren als fremd erkennen - und Entzündungen in Gang setzen: Hierbei spielt der zelluläre Sensor NLRP1 eine Rolle. Die erste Verteidigungslinie, die den Körper vor Angriffen schützt, ist das angeborene Immunsystem, das innerhalb von Minuten Entzündungsreaktionen in Gang setzt. Eine zentrale Rolle spielen dabei sogenannte Inflammasom-Sensoren, die entzündliche Reaktionen bis hin zum Zelltod aktivieren. Ein Team von Wissenschaftlern der TUM, der LMU und des MPIB konnte nun für einen dieser Schlüsselsensoren erstmals nachweisen, dass er eine bestimmte Form viraler RNA direkt erkennt und in der Haut vermutlich eine wichtige Barriere für potenzielle Infektionen darstellt.
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