Aufmerksamkeit und Vertrauen sind besonders wirksam gegen Jugendkriminalität

 (Bild: Pixabay CC0)
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(Bild: Pixabay CC0) - Soziale Benachteiligungen, familiäre Gewalt, ein schlechtes Schulklima oder der Konsum von Gewaltmedien wie beispielsweise Filme und Computerspiele haben zwar keine oder kaum eine direkte Wirkung auf ein mögliches straffälliges Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Allerdings haben diese Faktoren häufig zur Folge, dass die betroffenen Jugendlichen die Begehung von Gewalttaten als harmlos ansehen und ihre Zeit mit entsprechend auffälligen Freunden verbringen - dies wiederum steht in einem deutlichen Zusammenhang mit der Begehung von Straftaten. Das sind zwei der wichtigsten Ergebnisse der Langzeitstudie "Kriminalität in der modernen Stadt" unter der Leitung des Kriminologen Klaus Boers (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, WWU) und des Soziologen Jost Reinecke (Universität Bielefeld). Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über knapp 20 Jahre geförderte Untersuchung ist in Deutschland die einzige und international eine der wenigen Langzeituntersuchungen, die delinquentes Verhalten vom späten Kindesbis ins frühe Erwachsenenalter in den Blick nimmt. Die Studie unterscheidet sich von bisherigen Untersuchungen vor allem dadurch, dass einmalige Befragungen lediglich Momentaufnahmen lieferten, aber nichts über die Entwicklung der Kriminalität aussagten. Von 2002 bis 2019 befragten die Wissenschaftler in Duisburg rund 3. Personen zwischen dem 13.
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