Abwärtstrend ist umkehrbar

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Die Politik muss in den kommenden Jahren und Jahrzehnten alles daran setzen, die noch bestehenden natürlichen Lebensräume zu schützen, viele bereits verloren gegangene wiederherzustellen und vor allem die Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsproduktion auf nachhaltig umzustellen. Nur so sei der Verlust der biologischen Vielfalt bis 2050 oder früher zu stoppen. Dieses Rezept haben Wissenschaftler unter Leitung des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) unter Beteiligung von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in einer aktuellen Studie errechnet. Anhand neuer Modelle und Szenarien untersuchte das Team, ob und auf welchem Wege es möglich wäre, Naturschutzziele zu erreichen, ohne andere UN-Nachhaltigkeitsziele wie etwa die Welternährung zu behindern. Die in "Nature" veröffentlichte Studie ist Teil des jüngsten WWF-Berichts "Living Planet Report". Die biologische Vielfalt - die Vielfalt und Individuenzahl der Arten sowie die Größe und Qualität der Ökosysteme, die diese beheimaten - nimmt seit vielen Jahren in alarmierendem Tempo ab. Grund dafür ist die menschliche Lebensweise.
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