Jana Gerstmeier Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Pharmazeuten stellen mit internationalen Partnern hochempfindliches Testsystem für anti-entzündliche Medikamente vor. Sie gehören zu den weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamenten: schmerzstillende und fiebersenkende Mittel wie Ibuprofen oder Aspirin. Vor allem zur Behandlung von Entzündungsreaktionen werden sie eingesetzt. Doch trotz ihrer unstrittigen Wirksamkeit und häufigen Anwendung, sind die zugrundeliegenden Wirkmechanismen dieser Medikamente noch nicht vollständig verstanden. Hinzu kommt, dass bei der Einnahme immer wieder gravierende Nebenwirkungen auftreten, deren Ursachen ebenfalls nicht hinreichend geklärt sind. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Pharmazeuten der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat jetzt ein Zellmodell entwickelt, mit dem sich diese Fragen beantworten lassen. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Dr. Jana Gerstmeier und Oliver Werz von der Uni Jena in der Fachzeitschrift "The FASEB Journal" berichten, ist es ihnen gelungen, die komplexe Wirkung von verabreichten Wirkstoffen auf die Bildung körpereigener Signalstoffe in Immunzellen während einer Entzündungsreaktion aufzuklären (DOI: 10.1096/fj.201802509R).
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.