Netzwerke aus Proteinfragmenten
Informatiker der Freien Universität Berlin entwerfen Methode zur computergestützten Modellierung und Simulation großer Proteine und anderer Biomoleküle. Zwei Wissenschaftler von der Freien Universität Berlin haben eine neue Methode zur Modellierung großer Proteine und anderer Biomoleküle im Computer vorgestellt, bei der Vorgehensweisen Künstlicher Intelligenz und statistischer Physik kombiniert werden. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science of the USA ( https://doi.org/10.1073/pnas. Das Projekt wurde gefördert vom Europäischen Forschungsrat, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. ,,Die wesentliche Erkenntnis ist, dass sich Proteine ein wenig wie soziale Netzwerke verhalten", erklärt der Erstautor der Studie und Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung Dr. Simon Olsson, der zurzeit an der Freien Universität Berlin forscht. Proteine bestünden aus kleinen Bausteinen, deren spezifische Zusammensetzung die Funktionsweise eines Proteins definierten. In bisherigen Simulationsmethoden seien Proteine jedoch gewöhnlich als einzelnes, vollständiges Molekül betrachtet worden.



