Im Plazentalabor wird die hormonelle Zusammensetzung von Plazenten untersucht. Foto: Anna Schroll
Forscherinnen am Klinikum beschäftigen sich mit wissenschaftlichen Effekten des Plazentaverzehrs. Wenn Frauen nach einer Geburt vom Mutterkuchen essen, soll das die Milchproduktion ankurbeln, gegen Wochenbett-Depressionen helfen und dafür sorgen, dass Mütter schneller wieder fit werden. Das jedenfalls vermitteln Lifestyle-Magazine und einschlägige Internetforen. Plazenta roh, getrocknet, als Smoothie oder in Globuli - nicht nur in esoterischen Kreisen findet das Anhängerinnen. Doch was ist dran an diesen Mythen? Auch am Universitätsklinikum Jena wenden sich Schwangere mit solchen Fragen an Ärzte und Hebammen. Das Problem: ,, Alles was im Umlauf ist, ist wissenschaftlich nicht belegt ", sagt Privatdozentin Dr. Tanja Groten, geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für Geburtsmedizin. Es gibt dazu noch kaum wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Studien ", ergänzt die Biologin Jana Pastuschek.
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