Über eine Glasfaser regt ein grüner Laser Stickstoffatome in einem Diamanten an, der daher rot fluoresziert. Wie stark ein Stickstoffatom am Rand des Diamantgitters leuchtet, erlaubt Rückschlüsse auf die magnetischen Signale aus einer Probe auf der Oberfläche des Sensors. [weniger]
Dank einer verbesserten Auflösung kann ein Quantensensor einzelne Atome in Biomolekülen erkennen. Kernspintomografen, wie man sie aus dem Krankenhaus kennt, werden jetzt extrem feinfühlig. Ein Quantensensor, den ein Team um Jörg Wrachtrup, Professor an der Universität Stuttgart und Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung, entwickelt hat, ermöglicht es, mit der Kernspintechnik sogar die Struktur einzelner Proteine Atom für Atom zu untersuchen. Das Verfahren könnte künftig helfen, Krankheiten im Frühstadium zu diagnostizieren, indem es erste defekte Proteine detektiert. Über eine Glasfaser regt ein grüner Laser Stickstoffatome in einem Diamanten an, der daher rot fluoresziert. Wie stark ein Stickstoffatom am Rand des Diamantgitters leuchtet, erlaubt Rückschlüsse auf die magnetischen Signale aus einer Probe auf der Oberfläche des Sensors. Viele Krankheiten haben ihre Ursache in fehlerhaften Proteinen.
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