Regenwürmer schützen sich gegen schädliche Pflanzenstoffe

Die Falschfarbendarstellung zeigt die Ergebnisse der massenspektroskopischen Unt
Die Falschfarbendarstellung zeigt die Ergebnisse der massenspektroskopischen Untersuchungen (MALDI-MS) im Querschnitt des Wurms. Den Name der Substanz leiten die Forscher aus der wissenschaftlichen Bezeichnung Megadrile für bodenbewohnende Oligochaeten wie Regenwürmer ab. [weniger]
Naturstoff hilft jährlich Milliarden Tonnen Laub zu zersetzen. Regenwürmer kann man fast überall auf unserer Welt finden, vom Komposthaufen im eigenen Garten, in Wiesenund Feldböden bis hin zu tropischen Regenwäldern. Die wichtigste Aufgabe der Regenwürmer ist die Rückgewinnung von Nährstoffen aus totem Pflanzenmaterial, von dem sie sich ernähren. Jetzt haben Forscher herausgefunden, wie die Würmer mit den giftigen Stoffen umgehen, die von Pflanzen als Schutz gegen Fraßfeinde gebildet werden. Ihre Ergebnisse publizieren sie jetzt in der Fachzeitschrift Nature als Resultat einer internationalen Kooperation zwischen dem Imperial College London, anderen britischen Instituten und dem Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen. Die Falschfarbendarstellung zeigt die Ergebnisse der massenspektroskopischen Untersuchungen (MALDI-MS) im Querschnitt des Wurms. Den Name der Substanz leiten die Forscher aus der wissenschaftlichen Bezeichnung Megadrile für bodenbewohnende Oligochaeten wie Regenwürmer ab.
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