NOEMA blickt in einen fernen Kreißsaal der Sterne

Das neue Millimeter-Radioteleskop liefert erste Aufnahme. Mit dem empfindlichsten Millimeter-Radioteleskop der nördlichen Hemisphäre ist den Astronomen das erste Bild gelungen: Die NOEMA genannte Anlage lieferte eine spektakuläre Aufnahme einer bisher unbekannten Region massiver Sternentstehung im Medusa Merger - einem hell strahlenden, kollidierenden Galaxienpaar. Das Objekt ist mehr als 100 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Das Northern Extended Millimeter Array steht auf dem Plateau de Bure in den französischen Hochalpen und wird vom Institut für Radioastronomie im Millimeterwellenlängenbereich (IRAM) betrieben. Blick ins Unbekannte: Mit dem NOEMA-Observatorium haben Wissenschaftler eine bisher unerforschte Region massiver Sternentstehung im Medusa Merger (NGC 4194) ausfindig gemacht. Das Bild, das Beobachtungen mit NOEMA und dem Hubble Space Teleskop beinhaltet, zeigt das "Auge der Medusa" (orange), das sich direkt unterhalb des Zentrums von NGC 4194 befindet (hier weiß und grün), einem Paar kollidierender Galaxien. NOEMA gehört zu einer neuen Generation von Radioteleskopen und ist schon jetzt - vier Jahre vor seiner endgültigen Fertigstellung - das leistungsfähigste und empfindlichste Radioteleskop im Millimeterbereich der nördlichen Hemisphäre.
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