Neue Forschungsverbünde zur Wasserforschung
Tübinger Wissenschaftler erforschen, wie Europa mit zunehmenden Dürreperioden umgehen kann sowie die Wirkung von Mikroschadstoffen im Wasser. Die Universität Tübingen ist an zwei neuen Forschungsverbünden zur ,,Wasserforschung" beteiligt, die vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg mit jeweils zwei Millionen Euro gefördert werden. In den kommenden fünf Jahren werden so an baden-württembergischen Universitäten interdisziplinäre Netzwerke zur Erforschung der Konsequenzen von Dürreperioden und zur Risikobewertung von Chemikalien in Gewässern aufgebaut. Die Anträge hatten sich in einem Auswahlverfahren mit einer international besetzten Gutachterkommission durchgesetzt. Das Forschungsnetzwerk DRIeR (Droughts impacts, processes and resilience: making the invisible visible / Auswirkungen, Prozesse und Widerstandsfähigkeit im Zusammenhang mit Dürreperioden: Das Unsichtbare sichtbar machen) untersucht, wie in Trockenperioden Klima, Umwelt, Landund Wassernutzung sowie Gesellschaft und politische Steuerungsstrukturen zusammenwirken. Tübinger Wissenschaftler arbeiten hier gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Freiburg (Koordination) und Heidelberg. Da Dürreperioden künftig auch in unseren gemäßigten Breiten zunehmen und von Bedeutung sind, sollen die Ergebnisse auf einer öffentlichen Plattform aufbereitet und zugänglich gemacht werden.



