Die verborgene Geometrie globaler Seuchen

Dirk Brockmann, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und Projektgruppenleiter am Robert-Koch-Institut (RKI), hat mit seinem Kollegen Dirk Helbing von der ETH Zürich eine Theorie zur globalen Seuchenausbreitung entwickelt. Die Erkenntnisse ermöglichen den Wissenschaftlern, den Ursprungsort neuer Epidemien ausfindig zu machen und mögliche Ausbreitungswege besser vorherzusagen. Der Ansatz der Wissenschaftler beruht auf der Ersetzung geografischer Entfernungen durch ,,effektive" Distanzen. Hierdurch ergibt sich ein neues Bild der Seuchenausbreitung. Die Ergebnisse ihrer Studie sind nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science (13. Dezember) erschienen. Wo liegt der Ursprungsort eines neuen Erregers? Wo werden die nächsten Krankheitsfälle auftreten? Wann werden sie auftreten? Computersimulationen, die die Ausbreitung prognostizieren, sind extrem aufwändig. Sie erfordern die genaue Kenntnis von krankheitsspezifischen Eigenschaften.
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