Promotionspreis für Alzheimerforscherin
Doktorarbeit von der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft ausgezeichnet. Für ihre Doktorarbeit zur Alzheimerforschung hat die Neurobiologin Luise Richter den Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft erhalten. Die Arbeit entstand am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin. Darin zeigt Luise Richter, wie die Bildung eines Peptids, das den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen und Nervenzellkontakten bewirkt, mithilfe von Substanzen gehemmt werden kann. Bis heute sind die Ursachen für die Entstehung von Morbus Alzheimer nicht vollständig geklärt. Bekannt ist, dass ein kleines, besonders schädliches Peptid mit dem Namen Amyloid-ß 42 (Aß42) den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen und Nervenzellkontakten bewirkt. Zentrale Fragen in der Alzheimer-Forschung sind daher, wie und warum das krankmachende Aß42 entsteht und wie dieser Vorgang pharmakologisch unterbunden werden kann.



