Mit einer Fingerbewegung zum naturwissenschaftlichen Wissen
Didaktiker der Freien Universität entwickeln virtuelles Lehrbuch / Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit rund 1,4 Millionen Euro. Nr. 18/2011 vom 19. Das Labor lässt sich per Mausklick betreten, Experimente werden mit Gesten am Touchscreen selbst durchgeführt, und Wissenschaftler erklären ihre Forschungsarbeit im virtuellen Raum: Die Arbeitsgruppe Didaktik der Physik an der Freien Universität erforscht seit mehr als zehn Jahren neuartige, computergestützte Lern- und Lehrformen. In ihrem laufenden Projekt 'Technology Enhanced Textbook' (TET) werten die Didaktiker aus, wie beispielsweise interaktive Bildschirmexperimente und virtuelle Forschungslabore für das Lehrbuch der Zukunft eingesetzt werden können. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms 'Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung' (VIP) mit rund 1,4 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren durch das Bundesforschungsministerium als Teil der sogenannten Hightech-Strategie für Deutschland gefördert. Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus Wissenschaftlern aus der Physik- und Mediendidaktik sowie der Informatik zusammen. 'Es geht nicht darum, ein elektronisches Schulbuch zu gestalten, das den Lehrtext einfach durch Simulationen, Bilder oder Töne multimedial ergänzt', erklären Jürgen Kirstein und Prof. Volkhard Nordmeier von der AG Didaktik der Physik.



