Von wegen Klimaschutz: Bioenergie aus Raps und anderen Pflanzen zu gewinnen, trägt nur selten zur Stabilisation des Klimas bei. [weniger]
Um den zukünftigen Bedarf an Anbauflächen zu decken und gleichzeitig das Klima zu schützen, wird Landmanagement immer wichtiger. Nicht überall wo Klimaschutz drauf steht, ist auch Klimaschutz drin. Einige Maßnahmen, die zwar den Kohlendioxid-Ausstoß verringern, sind nur auf den ersten Blick klimaschonend und nachhaltig. Bei genauerer Betrachtung haben sie keine oder sogar eine gegenteilige Wirkung. Letzteres gilt insbesondere für die Nutzung von Bioenergie, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der CSIRO im australischen Canberra festgestellt haben. Die Wissenschaftler analysierten hierfür die Maßnahmen, die große Landflächen erfordern, wie zum Beispiel den Anbau von Bioenergie-Pflanzen. Die Wissenschaftler stießen dabei auf einen zentralen Konflikt: Land ist nicht unbegrenzt verfügbar, und künftig wird nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Ernährung und die Energiegewinnung viel zusätzliche Fläche benötigt.
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