Simulation mit Höchstleistungsrechnern lernen
Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft haben heute das neue Gebäude der German Research School for Simulation Sciences (GRS) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich eingeweiht. Professoren, Studenten, Doktoranden und Industriepartner der GRS zeigten den Gästen, welche Chancen die Simulation mit Höchstleistungsrechnern für die Untersuchung komplexer Fragestellungen auf unterschiedlichen Gebieten eröffnet. Die GRS, ein gemeinsames Unternehmen der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, bietet Programme für Masterstudenten und Doktoranden an den modernsten Supercomputern Europas. Das Studium schließt dabei alle relevanten Bereiche für die Simulation auf Höchstleistungscomputern ein. Die Spannbreite reicht von den Fachdisziplinen Physik, Chemie oder Biologie bis zu den interdisziplinären Fächern Numerik und Computerwissenschaft. Durch die immer höhere Leistungsfähigkeit von Supercomputern wächst die Bedeutung der Simulationswissenschaften als dritte Säule der Naturwissenschaften, neben Theorie und Experiment. Weil Simulationen mit Supercomputern großes Potenzial haben, Forschung und Entwicklung zu signifikanten Durchbrüchen zu verhelfen, ermöglichen Aachen und Jülich bereits Studierenden und Doktoranden, sich als Expertinnen und Experten dieser Schlüsseltechnologie zu qualifizieren.


