Sensibler Lichtschalter für Nervenzellen

Nervenzelle aus dem Hippokampus einer Maus. Die Zelle enthält das hoch  emp
Nervenzelle aus dem Hippokampus einer Maus. Die Zelle enthält das hoch empfindliche Channelrhodopsin CatCh und wird durch einen Fluoreszenz-Farbstoff zum Leuchten gebracht.
Prof. Dr. Ernst Bamberg - Max-Planck-Institut für Biophysik , Frankfurt am Main - Telefon: +49 69 6303-2000 - Fax: +49 69 6303-2002 - E-Mail: ernst.bamberg [a] mpibp-frankfurt.mpg (p) de Dr. Sonja Kleinlogel - Max-Planck-Institut für Biophysik , Frankfurt am Main - Telefon: +49 69 6303-2008 - E-Mail: sonja.kleinlogel [a] biophys.mpg (p) de Sonja Kleinlogel, Katrin Feldbauer, Robert E. Dempski, Heike Fotis, Phillip G. Wood, Christian Bamann, Ernst Bamberg - Ultra light-sensitive and fast neuronal activation with the Ca2+-permeable channelrhodopsin CatCh - Nature Neuroscience, doi:10.1038/nn. Lichtschalter für Nervenzellen - Max-Planck-Wissenschaftler revolutioniert die Neurobiologie und erhält dafür renommierten Wissenschaftspreis Ob bei Würmern, Fliegen oder Mäusen - inzwischen können Wissenschaftler Nervenzellen mithilfe von Lichtblitzen kontrollieren und damit sogar das Verhalten steuern. Grundlage für das Forschungsgebiet der Optogenetik sind lichtempfindliche Membranproteine - Channelrhodopsine ', die sich in die Zellmembraneinbauen lassen. Als Reaktion auf Licht lösen sie einen Nervenimpuls aus. Forscher am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt haben nun ein neues, hochempfindliches Channelrhodopsin entwickelt. Im Vergleich zu anderen Typen des Proteins kann die Variante CatCh (calcium translocating channelrhodopsin) Nervenimpulse wegen ihrer leicht erhöhten Durchlässigkeit für Kalzium schon mit etwa 70-mal weniger Licht und einer erhöhten Präzision und Geschwindigkeit auslösen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience