Tim Karberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter im "W.A.D.I."-Projekt, bei der Feldarbeit im Sudan
Foto: WWU
Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt archäologisches Projekt zur Dokumentation der Kulturlandschaft im Sudan. Am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster nimmt das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit knapp 360. Euro geförderte Forschungsvorhaben "Wadi Abu Dom Itinerary (W.A.D.I.)" seine Arbeit auf. Übersetzt bedeutet der Titel "Reise-Route entlang des ausgetrockneten Flussbettes ('Wadi') Abu Dom". Die Wissenschaftler wollen durch eine archäologische Geländebegehung im Verlauf des Wadi Abu Dom im Sudan sämtliche historischen menschlichen Hinterlassenschaften systematisch erfassen. Um die historische Kulturlandschaft in ihrer Gesamtheit zu erforschen und zu dokumentieren, arbeiten die Archäologen mit Geoinformatikern, Geophysikern, Architekten und Geografen zusammen. "Wir wollen alle in der Region vertretenen Epochen der Menschheitsgeschichte berücksichtigen", erklärt Projektleiterin Angelika Lohwasser.
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