In den Fängen des schwarzen Lochs

Serie von Infrarot-Bildern, welche die zentrale Region unserer Milchstraße zeige
Serie von Infrarot-Bildern, welche die zentrale Region unserer Milchstraße zeigen. Die Gaswolke (angedeutet durch einen Pfeil) wird bis 2012 eindeutig erkannt; in den neuesten Bildern ist die Oberflächenhelligkeit jedoch zu niedrig für eine sichere Zuordnung. [weniger]
Gaswolke passiert das Massemonster im Herzen der Milchstraße. Aktuelle Beobachtungen des galaktischen Zentrums zeigen, dass Teile der im Jahr 2011 entdeckten Gaswolke bereits um das schwarze Loch herum geflogen sind. Die Gezeitenkräfte dieser Schwerkraftfalle im Herzen der Milchstraße haben die Wolke weiter auseinander gezogen; ihr vorderer Teil bewegt sich nun etwa 500 Kilometer pro Sekunde schneller als der hintere. Diese Daten bestätigen frühere Prognosen: Die Wolke kommt dem schwarzen Loch im Lauf des nächsten Jahres so nahe, dass sie komplett zerrissen werden wird. Mit den neuen detaillierten Beobachtungen erhalten die Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik nun auch Hinweise über die Herkunft der Gaswolke - so wird es immer unwahrscheinlicher, dass sie von einem schwach leuchtenden Stern stammt, der sich in ihrem Innern verbirgt. Serie von Infrarot-Bildern, welche die zentrale Region unserer Milchstraße zeigen. Die Gaswolke (angedeutet durch einen Pfeil) wird bis 2012 eindeutig erkannt; in den neuesten Bildern ist die Oberflächenhelligkeit jedoch zu niedrig für eine sichere Zuordnung.
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