Versuchsteilnehmer im Experiment (a): Während die Probanden mit einem angenehmen oder unangenehmen Seh- und Berührungsreiz (b) konfrontiert werden, müssen sie die Gefühle des Nachbarn bewerten. [weniger]
Der rechte Gyrus supramarginalis spielt eine wichtige Rolle bei der Empathie. Egoismus und Narzissmus scheinen in unserer Gesellschaft auf dem Durchmarsch zu sein, während die Empathie abnimmt. Dabei ist gerade die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, für unser Zusammenleben extrem wichtig. Ein Forscherteam unter der Leitung von Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Kognitionsund Neurowissenschaften hat herausgefunden, dass unsere eigenen Gefühle unsere Empathiefähigkeit verzerren können. Dieser emotionsbedingte Egozentrismus wird vom Gehirn erkannt und korrigiert. Aber wenn der rechte Gyrus supramarginalis nicht richtig arbeitet oder wir uns besonders schnell entscheiden müssen, ist unsere Empathie erheblich eingeschränkt. Versuchsteilnehmer im Experiment (a): Während die Probanden mit einem angenehmen oder unangenehmen Sehund Berührungsreiz (b) konfrontiert werden, müssen sie die Gefühle des Nachbarn bewerten.
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