Twinkle hält das Herz jung: Die Abbildungen zeigen Querschnitte durch die beiden Herzkammern, aufgenommen mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT). Links das Herz einer Kontrollmaus. Mitte: Fehlt das Gen für einen Radikalenfänger, altert das Herz viel schneller. Dies zeigt sich in diesem Fall am kleineren Querschnitt des Herzens. Rechts: Wird zusätzlich das Reparaturenzym Twinkle verstärkt gebildet, behält das Herz seine normale Größe. [weniger]
Reparaturenzym beseitigt durch freie Radikale verursachte DNA-Schäden. Jede Zelle benötigt zur Verrichtung ihrer Aufgabe Energie, die sie in zelleigenen Kraftwerken selbst produziert, den Mitochondrien. Diese arbeiten allerdings nicht fehlerfrei, so dass sogenannte freie Radikale entstehen. Die Zellgifte schädigen unter anderem die Mitochondrien-eigene DNA. Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herzund Lungenforschung in Bad Nauheim ist es nun zusammen mit einem internationalen Forscherteam gelungen, in Herzmuskelzellen von Mäusen einen Schutzmechanismus zu installieren, der die Schäden an der Mitochondrien-DNA weitestgehend verhindert. Sie hoffen, dass sie damit einen Ansatz gefunden haben, wie die Zellalterung wirksam verhindert werden kann. Twinkle hält das Herz jung: Die Abbildungen zeigen Querschnitte durch die beiden Herzkammern, aufgenommen mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT).
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