Blick auf einen Braunen Zwerg: Diese Oberflächenansichten von Luhman 16B rekonstruierten Astronomen um Ian Crossfield aus Daten, die sie mit dem Very Large Telescope gewannen. [weniger]
Astronomen untersuchen außerdem die Atmosphäre solch exotischer Gebilde. Braune Zwerge sind verhinderte Sterne, in deren Innern die Kernfusion mangels Masse nicht zünden konnte. Jetzt haben Forscher, unter anderem aus dem Max-Planck-Institut für Astronomie, die erste Oberflächenkarte eines solchen Himmelskörpers veröffentlicht, außerdem Messungen, welche die Atmosphäre in unterschiedlichen Höhenlagen erfassen. Die Ergebnisse läuten eine neue Ära der Erforschung Brauner Zwerge ein, lassen sich doch zukünftig Modelle für die Wolkenbildung auf diesen Gebilden - und später auch auf riesigen Gasplaneten - anhand von Beobachtungen überprüfen. Blick auf einen Braunen Zwerg: Diese Oberflächenansichten von Luhman 16B rekonstruierten Astronomen um Ian Crossfield aus Daten, die sie mit dem Very Large Telescope gewannen. Braune Zwerge sind sonderbar: Sie besitzen eine größere Masse als Planeten, sind aber nicht massereich genug, um in ihren Zentralbereichen die Kernfusion in Gang zu setzen. Im März 2013 verkündeten Forscher die Entdeckung eines Systems aus zwei einander umkreisenden Braunen Zwergen in einer Entfernung von nur 6,5 Lichtjahren.
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