Der kleinste Magnetspeicher der Welt

Ein atomarer Speicher. In gerade mal 12 Atomen bringen Forscher von IBM und der
Ein atomarer Speicher. In gerade mal 12 Atomen bringen Forscher von IBM und der Max-Planck-Gesellschaft ein Datenbit unter. Die abwechselnde Blau und Weiß-Färbung verdeutlicht die antiferromagnetische Anordnung.
Ein Datenbit lässt sich in einem Antiferromagneten aus zwölf Eisenatomen unterbringen - das könnte die Speicherdichte 100fach erhöhen. Der IT-Industrie könnten sich nun neue Möglichkeiten eröffnen. Wissenschaftler der IBM Forschungsabteilung im kalifornischen San Jose und einer Forschungsgruppe des Max-Planck Instituts für Festkörperforschung am Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg haben die Grundlage für einen neuartigen magnetischen Datenspeicher gelegt. Während herkömmliche magnetische Speicher den Ferromagnetismus nutzen, hat das Forscherteam nun erstmals einen antiferromagnetischen Datenspeicher entwickelt. Der Antiferromagnetismus erschien bislang als ungeeignet, um Computern ein Gedächtnis zu geben. Mit seiner Hilfe haben die Wissenschaftler ein Datenbit nun aber in gerade einmal zwölf Atomen untergebracht und Information 100 Mal dichter gepackt, als dies in heute üblichen Festplatten möglich ist. Damit sind sie auch zu der Grenze vorgestoßen, ab der Quanteneffekte berücksichtigt werden müssen.
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