Das "Vertebrate Genomes Project": eine neue Ära der Genomsequenzierung

Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) © Daniel Whitby
Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) © Daniel Whitby
Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) © Daniel Whitby - 16 neue hochqualitative Referenzgenome von Wirbeltieren werden veröffentlicht und bringen die vergleichende Biologie, die Erhaltung von Arten und die medizinische Forschung voran Das internationale Vertebrate Genomes Project (VGP) veröffentlicht heute seine Flaggschiff-Studie die sich mit der Qualität und Standardisierung von Genomassemblierungen beschäftigt, zusammen mit 20 dazugehörigen Publikationen. In dieser Studie werden 16 diploide, hochqualitative, nahezu fehlerfreie und fast vollständige Referenzgenome von Wirbeltieren beschrieben, die das Ergebnis der fünfjährigen Pilotphase des VGP-Projekts sind. Auf der Grundlage der Genome aller Wirbeltiere besteht nun die Möglichkeit, zu untersuchen, wie Gene zur Evolution und zum Überleben dieser Arten beigetragen haben und damit offene Fragen zu menschlichen Krankheiten beantwortet werden könnten. Der überwiegende Teil der Genomdaten wurde an drei Sequenzierzentren erstellt, darunter das Rockefeller University Vertebrate Genome Lab in New York, USA (teilweise unterstützt durch das Howard Hughes Medical Institute), das Wellcome Sanger Institute in Großbritannien, und das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Entstanden aus der zehn Jahre alten Mission der "Genome 10K Community of Scientists (G10K)", die Genome von 10. Wirbeltierarten zu sequenzieren, und anderen vergleichenden Genomforschungsprojekten ist es das Ziel des VGP, nahezu fehlerfreie Referenzgenome von allen 71.000 existierenden Wirbeltierarten zu erstellen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience