Corona-Hilfsfonds für Studierende in Not

Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygie
Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene Foto: Anna Schroll
Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene Foto: Anna Schroll - Mathias Pletz ist Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Jena (UKJ). Im Interview erläutert er, welche Vorkehrungen zur Behandlung schwer erkrankter COVID-19-Patientinnen und -Patienten getroffen werden, ob Masken vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen und wie es Länder wie Südkorea und Taiwan geschafft haben, die Ausbreitung des Virus gering zu halten - auch ohne kompletten Shutdown. Wir haben aktuell (am 31. März) in Jena 119 bestätigte COVID-19-Krankheitsfälle. Wie viele Personen werden im UKJ derzeit behandelt? Insgesamt sind es sechs Patienten, vier davon auf einer Normalstation, zwei auf Intensivstation. Aktuell ist kein Patient mit schwerem Krankheitsverlauf bei uns. Wie ist das UKJ für eine steigende Zahl von Coronapatienten gerüstet? Welche Vorkehrungen wurden getroffen? Wir haben uns auf eine wachsende Zahl von Coronapatienten eingestellt. Eine Intensivstation wird allein für die Behandlung von Coronapatienten vorgehalten. Wir haben einen kompletten Flügel im Krankenhaus für Verdachtsfälle eingerichtet, der von den anderen Stationen und Bereichen abgetrennt ist. Und es gibt eine eigene Coronastation für die bestätigten Krankheitsfälle. Das Team der Intensivmediziner um Prof. Bauer trainiert Ärzte und Pflegepersonal - insofern sind wir, denke ich, gut gerüstet. Über wie viele Intensivbetten für Coronapatienten können das UKJ und das Land Thüringen denn verfügen?
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