Künstlerische Darstellung von Homotherium latidens.
Drittes Individuum einer Säbelzahnkatze in Schöningen gefunden. Unter der Leitung von Wissenschaftlern des Senckenberg-Forschungsinstituts und von der Universität Tübingen hat das Grabungsteam Überreste einer Säbelzahnkatze in der Fundstelle Schöningen entdeckt. Untersuchungen der Schädelfragmente an der niederländischen Universität Leiden zeigen, dass es sich bei dem Tier um einen Vertreter der europäischen Säbelzahnkatze Homotherium latidens handelt. Durch den neuen Fund sind nun bereits drei Individuen der großen Raubkatzen aus Schöningen bekannt. Lange Krallen, messerscharfe, gekrümmte Eckzähne und die Größe eines ausgewachsenen Löwen: Säbelzahnkatzen ( Homotherium latidens ) waren Konkurrenten und wohl auch für den damaligen Menschen gefährliche Raubtiere. 'Während unserer Grabung im Mai 2015 haben wir auffällige Knochenfragmente entdeckt', erzählt Dr. Jordi Serangeli, Wissenschaftler an der Universität Tübingen und Grabungsleiter in der etwa 300. Jahre alten archäologischen Fundstelle und fährt fort: 'Insgesamt gibt es nun drei Individuen von Homotherium in diesen relativ jungen Sedimentschichten.' Bis zum ersten Fund einer Säbelzahnkatze im Jahr 2012 in der niedersächsischen Fundstelle Schöningen ging man davon aus, dass die großen Raubkatzen bereits 200.
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