Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte wird neu ausgerichtet
Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte wird neu ausgerichtet © Max-Planck-Gesellschaft - Neuer Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geoanthropologie Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena im Zuge der wissenschaftlichen Neuausrichtung in ,,Max-Planck-Institut für Geoanthropologie" umzubenennen. Das wissenschaftliche Konzept für die Geoanthropologie, welchem alle drei Sektionen der Max-Planck-Gesellschaft in ihren Sitzungen bereits im Oktober 2020 zugestimmt hatten, wurde maßgeblich von Jürgen Renn, Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin entwickelt. Renn wird daher auch als Direktor an das Institut bestellt/berufen, um die Umsetzung des Konzepts voranzutreiben. Das Institut soll zukünftig die Wechselbeziehungen zwischen der Geosphäre und menschgemachten Systemen erforschen. Es ist sektionsübergreifend angelegt und wird Forschungsgebiete zusammenführen, die in allen drei wissenschaftlichen Sektionen der Max-Planck-Gesellschaft vertreten sind. Entsprechende interund transdisziplinäre Forschungsprojekte betreffen beispielsweise die planetare Urbanisierung, das weltweite Ernährungssystem und die globalen Material-, Energieund Informationsflüsse. ,,Das Institut wird die Mensch-Ökosystem-Dynamik verfolgen und Daten und Expertisen verschiedener Teildisziplinen wie der Klimaforschung, der Biodiversitätsforschung und der Sozialwissenschaften zusammenführen, modellieren und interpretieren.
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