TUM-Professor Alin Albu-Schaeffers Ziel ist es, Roboter Schritt für Schritt ’besser als Menschen zu machen’.
TUM-Professor Alin Albu-Schaeffers Ziel ist es, Roboter Schritt für Schritt 'besser als Menschen zu machen'. Vielfältige Forschung zu verkörperter Intelligenz an der TUM. Ein Roboter kann so klein sein wie eine Tablette oder so groß wie ein (selbstfahrendes) Auto, aussehen wie ein Mensch oder fliegen wie eine Drohne. ,,Ein Roboter", sagt Angela Schoellig, Humboldt-Professorin an der Technischen Universität München (TUM), ,,ist die Fortsetzung dessen, was Menschen schon seit der Steinzeit tun - Werkzeuge entwickeln, um Aufgaben schneller oder besser auszuführen." An der TUM befasst sich eine ganze Reihe weltweiter Spitzenforschender mit unterschiedlichsten Herausforderungen der Robotik. Ob in der Gastronomie, der Pflege oder im Einzelhandel: Der Fachkräftemangel ist im Alltag angekommen. Was liegt hier näher, als einem Roboter einen Teil dieser Arbeiten zu Übertragen. Beispiel Restaurant: Ein Roboter steht hinter dem Tresen, beobachtet neue Kunden, läuft zum Tisch, wenn jemand bestellen will, nimmt die Bestellung auf und gibt sie weiter. Er serviert Essen und Getränke, hält einen kleinen Plausch und kassiert. Für den Professor Daniel Rixen hinkt das Szenario: ,,Wollen wir wirklich einen Roboter haben, der wie ein Mensch aussieht", fragt der Professor aus dem Lehrstuhl für angewandte Mechanik der TUM, ,,oder eher eine wie auch immer geartete Maschine, die die Funktionalität des Menschen ersetzt oder besser macht?" Kameras könnten im Restaurant den Menschen beobachten, erkennen, wenn Kunden einen Wunsch haben und über ein im Tisch integriertes Mikrofon bestellen. Und: Müssen die Getränke und das Essen wirklich durch einen humanoiden (dem Menschen ähnlichen) Roboter an den Tisch gebracht werden?
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.