Mit EMMA zu mehr Sicherheit
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Entspannen, Arbeiten, Filme Schauen: Wenn Autos erst einmal selbst fahren, können die Fahrer*innen den Weg zur Arbeit sinnvoll nutzen. Damit Ergonomie und Sicherheit dabei nicht zu kurz kommen, entwickeln Forschende der Universität Stuttgart, des Fraunhofer-Instituts für Technound Wirtschaftsmathematik (ITWM) sowie der Firma fleXstructures (beide Kaiserslautern) gemeinsam ein muskelaktiviertes Menschmodell, mit dem sich dynamisch simulieren lässt, wie sich Fahrmanöver auf die Wechselwirkungen von menschlichen Weichteilen und Fahrzeugsitz auswirken. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert das Vorhaben im Rahmen der neuen Linie trilateraler Transferprojekte. Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gratuliert den Projektpartnern: ,,Ich freue mich sehr, dass die Universität Stuttgart mit ihrem Projekt ,EMMA4Drive - Dynamisches Menschmodell für das autonome Fahren' als eines von sechs Projekten durch die DFG und die Fraunhofer-Gesellschaft gefördert wird. Dies beweist einmal mehr die Transferstärke der Universität Stuttgart auch im Hinblick auf den Stuttgarter Weg - zukunftsweisende Forschung kommt hier direkt in die Anwendung und stärkt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, welche wir auch als Land intensiv fördern und vorantreiben." Bisher werden Menschmodelle entweder in Crash-Simulationen zur Abschätzung des Verletzungsrisikos oder in Ergonomieanalysen verwendet. Bei Crashanalysen werden detaillierte, rechenzeitintensive FE-Modelle für Berechnungen im Bereich von Millisekunden eingesetzt.



