Eine Biopsienadel, mit der Ärztinnen und Ärzte regelmäßig Gewebeproben entnehmen, um die Immunsuppression für jeden Betroffenen individuell zu steuern; Copyright: Karin Kaiser / MHH.
Eine Biopsienadel, mit der Ärztinnen und Ärzte regelmäßig Gewebeproben entnehmen, um die Immunsuppression für jeden Betroffenen individuell zu steuern; Copyright: Karin Kaiser / MHH. Regelmäßige Biopsien führen zu geringerer Immunsuppression und weniger Nebenwirkungen Stand: 01. Oktober 2021 Nach einer Lebertransplantation müssen Patientinnen und Patienten ein Leben lang das Immunsystem unterdrückende Medikamente einnehmen. Diese sogenannten Immunsuppressiva verhindern, dass das Organ abgestoßen wird. Die Medikamente erhöhen jedoch das Risiko für Krebs und schwerwiegende Infektionen. Sie können auch die Nierenfunktion erheblich beeinträchtigen und sogar zur Dialyse führen. Um den Betroffenen so viel Immunsuppression wie nötig, aber so wenig wie möglich geben zu können, setzen Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf ein spezielles Nachsorge-Programm: Anhand von Gewebeproben steuern sie die Immunsuppression für jeden Betroffenen individuell.
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