Im Fokus des neuen WissenschaftsCampus wird auch das UNESCO-Welterbe ,,Hohle Fels’ stehen.
Im Fokus des neuen WissenschaftsCampus wird auch das UNESCO-Welterbe ,,Hohle Fels' stehen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat sich in seiner gestrigen Sitzung für die Einrichtung eines neuen WissenschaftsCampus in Tübingen ausgesprochen. Dadurch entsteht ein Forschungsnetzwerk zwischen dem Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment, der Universität Tübingen und dem Max-Planck-Institut für Biologie sowie weiteren nationalen und internationalen Institutionen. Unter dem Titel -GeoGenomic Archaeology Campus Tübingen (GACT)- werden an dem neuen Campus Forschende verschiedener naturwissenschaftlicher Disziplinen innovativ und integrativ zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel ist es alte DNA aus Höhlensedimenten zu nutzen, um die Interaktion des damaligen Menschen mit vergangenen Ökosystemen und die Auswirkungen auf diese im Laufe der Zeit zu untersuchen. Rund zwei Millionen Jahre alt sind die bislang ältesten Besiedlungsspuren einer Höhle, die Menschen in Afrika hinterlassen haben. -Frühmenschen lebten in Höhlen, weil diese ihnen einen leicht zugänglichen Unterschlupf sowie Schutz vor Regen, Wind und Kälte boten-, erläutert der Sprecher des neuen WissenschaftsCampus Jun.
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