Fahrstunden für die Künstliche Intelligenz

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Forschende der Universität Stuttgart an Konsortium ,,KI Delta Learning’ zu
Forschende der Universität Stuttgart an Konsortium ,,KI Delta Learning’ zur Weiterentwicklung des autonomen Fahrens beteiligt. [Bild: Pixabay]
Forschende der Universität Stuttgart an Konsortium ,,KI Delta Learning' zur Weiterentwicklung des autonomen Fahrens beteiligt. Bild: Pixabay] - Automatisierten und autonomen Fahrzeugen soll die Zukunft gehören, doch ihr Kernstück, die künstliche Intelligenz (KI), kommt mit wechselnden Verkehrssituationen bisher schlecht zurecht. Wissenschaftler der Universität Stuttgart erforschen jetzt im Rahmen des Projekts ,,KI Delta Learning" (Konsortialführer Mercedes-Benz AG) neue Methoden des maschinellen Lernens, um die KI-Module für ein besseres Verständnis der Umwelt zu trainieren. Ziel ist es, bereits vorhandenes Wissen aus bekannten Domänen mit wenig Aufwand auf sich ändernde oder neue Verkehrssituationen zu übertragen und autonome Fahrzeuge zur Serienreife weiterzuentwickeln. Tag - Nacht, Sonne - Regen, Wald - Feld: Wer Auto fährt, muss sich, oft in schneller Folge, auf sehr unterschiedliche Umfeldbedingungen einstellen. Was der Mensch jedoch intuitiv bewältigt, muss einem KI-Modul bisher für jede einzelne Situation antrainiert werden. ,,Mit den bisherigen Methoden beim Training von künstlicher Intelligenz kann diese kein echtes Verständnis für die Umwelt entwickeln und spezialisiert sich zu stark", erklären Prof. Bin Yang und Robert Marsden vom Institut für Signalverarbeitung und Systemtheorie (ISS), die den im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik angesiedelten Projektanteil der Universität Stuttgart koordinieren.
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